Nach Luhukay-Rücktritt: VfB bereits in Verhandlungen mit dem Krokodil und der Prinzessin für mögliche Trainer-Nachfolge

Gruppenbild der Sondierungsgespräche

Stuttgart Nachdem heute beim frischgebackenen Zweitligisten VfB Stuttgart der aktuelle Trainer nach Querelen mit der Vereinsführung zurückgetreten war, hat der VfB Gespräche mit möglichen Nachfolgern aufgenommen, wie aus Stuttgart vermeldet wurde.

So habe man bereits mit dem Krokodil Gespräche über einen mögliche Verpflichtung als Trainer geführt, die, so der Sportvorstand, vielversprechend verlaufen seien. Das Krokodil habe seine Trainerfähigkeiten schon bei einem anderen Zweitliga-Kasperltheater erfolgreich unter Beweis gestellt und wäre für die aktuelle Spielzeit noch verfügbar. Man könne aber noch nicht abschätzen, ob die Fans mit dem Krokodil einverstanden sein würden. Man habe Angst, die Fans könnten befürchten, dass das Krokodil das Kasperle fressen will.

Auch die Prinzessin habe man angefragt, doch über den genauen Stand der Verhandlungen war derzeit noch nichts zu erfahren. Sie sei derzeit noch im Urlaub und werde der Presse Auskunft erteilen, wenn sie von ihrer Großmutter zurückgekehrt sei.

Zwar hätte man gerne auch den Schutzmann oder den Zauberer als Trainer verpflichtet, diese seien jedoch derzeit durch andere Verträge gebunden und haben bereits abgelehnt – aber wenn in vier bis fünf Wochen der nächste Trainer für den VfB gesucht wird, wolle man sie nochmal anfragen. rm

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Endlich Wiedersehen mit Jesus: Papst kündigt neuen Teil der Bibel für 2018 an

Vatikanstadt Circa 2000 Jahre sind seit den letzten Abenteuern von Christus, Gott und ihren Freunden vergangen. Das Warten könnte bald ein Ende haben.

In einer Pressemitteilung hat der Papst am Freitag eine Fortsetzung der Bibel angekündigt. Der neue Teil soll den Titel „Testament: Ultra Neu“ tragen und zeitlich direkt nach dem Ende der Handlung von Teil Zwei anknüpfen.

„Der große Erfolg der beiden ersten Teile hat uns dazu bewogen, eine weitere Fortsetzung zu machen“, so Franziskus am frühen Freitagnachmittag. „Über die ganzen Jahre hat sich einiges an Material angesammelt. Für die treuen Fans: Auch diesmal ist wieder eine Menge Kindsmord, Frauenfeindlichkeit und Aufruf zur Diskriminierung dabei."

Die Katholische Kirche wurde 2013 für 12,3 Milliarden vom US-Amerikanischen Medienkonzern Disney gekauft, der damit auch die Rechte am Bibel-Franchise hält. Im Vorjahr gab es mit „Yoda and Jesus Against the World“ bereits ein erfolgreiches Crossover der Star-Wars- und Bibel-Reihen.

In den letzten Wochen hatte der Papst mit mehreren uneindeutigen Tweets für Gerüchte über eine Weiterführung der Marke gesorgt. Jetzt kündigte er außerdem parallele Pläne zu mehreren Verfilmungen an. Franziskus persönlich ist im Gespräch, in einem Schauspieldebüt die Rolle des Gott zu übernehmen. kh

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Kalter Sommer: Marshmallowbauern beklagen massive Ernteausfälle

Erschreckend: Nur sehr vereinzelt wurden Marshmallow-Fruchtstände ausgebildet, die auch zur vollen Reife kamen

Schwäbische Alb Die Betreiber von Freibädern, Biergärten und Eiscafés kennen das Problem: Die Temperaturen in diesem Sommer sind viel zu kalt. Der Wetterexperte Jörg Kachelmann musste darum auch schon Mitte August Warnung vor Bodenfrost ausrufen.

Doch es kommt noch viel schlimmer. Zahlreiche Marshmallowbauern haben wegen des kalten Wetters enorme Ernteausfälle zu verzeichnen. "Das Frühjahr war schon kalt, im Frühsommer kam dann noch der viele Regen dazu, was zu überfluteten Feldern führte, und auch jetzt im August Höchsttemperaturen unter 15°, da kann man die Ernte fast vergessen", klagt Gotthilf Heimerdinger vom Deutschen Marshmallowbauernverband Südwest und lässt den Blick verzweifelt über eines seiner fast leeren Felder streifen. "In einem guten Jahr wachsen hier Marshmallow an Marshmallow", so der Marshmallowbauer aus Leidenschaft weiter. Doch in diesem Jahr müsse er froh sein, wenn er wenigstens ein paar der Leckerbissen ernten und verkaufen könne.

Heimerdinger sieht für die Zukunft auch die Saatguthersteller stärker in der Pflicht. Sie müssten die klimatischen Veränderungen berücksichtigen und kälteresistentere Sorten züchten, denn sonst sei es bald vorbei mit dem Marshmallowanbau in Deutschland und ganz Mitteleuropa.

Aufgrund der starken Ernteausfälle und der nach wie vor ungebremst hohen Nachfrage ist mit einem enormen Preisanstieg für Marshmallows zu rechnen. Teilweise kommt es schon zu Hamsterkäufen, was die Situation in den Ladenregalen nur noch verschärft und die Vorräte schnell schrumpfen lässt.

Wie die Börsen auf die Horrornachricht reagieren werden, lässt sich derzeit leider noch nicht absehen. rm

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Neues Gesetz macht Schluß mit Parallelgesellschaften: Integrationsunwillige Bayern sollen ausgewiesen werden

Berlin Lange galt in der Bundesregierung bezüglich der Integration von Bayern in die deutsche Kultur das Mantra: "Wir schaffen das". Doch nach vielen erfolglosen Versuchen scheint die Bundesregierung nun eine härtere Gangart einzuschlagen.

"Man kann einfach keinerlei Integrationswillen bei den Bayern erkennen", klagt die für Integration zuständige Staatsministerin Aydan Özoğuz gegenüber dem Neuländer Boten. "Mit den Worten 'Mia san mia' rechtfertigen die Bayern sogar noch ihre Unfähigkeit sich anzupassen. Es fängt ja schon damit an, dass die Bayern sich weigern, die deutsche Sprache zu lernen", so Özoğuz weiter, dabei sei gerade eine gemeinsame Sprache eine wichtige Voraussetzung für Integration.

Auch bei Grundrechten hapert es an vielen Stellen. So sei die Unterdrückung der Frau noch immer in der Kultur eng verwurzelt. Zum Beispiel werden Frauen häufig noch gezwungen, sich in einem sogenannten "Dirndl" zu kleiden. Außerdem werde gesellschaftlich auch geduldet, dass Frauen in ihren Privaträumen beobachtet (das sogenannte "Fensterln") und damit als Lustobjekt degradiert werden.

Außerdem übten Religionsführer innerhalb dieser Parallelgesellschaft mitunter noch großen Einfluss auf die Mitglieder aus, was dem Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche widerspricht.

Des weiteren sieht die Bundesregierung große Defizite im Bereich Demokratie. Faktisch existiere nur eine Partei, die darüber hinaus auch noch ständig die Entscheidungen der Bundesregierung in Frage stelle. Der Vorsitzende Horst Seehofer, der ebenfalls die Rolle des Minderheitensprechers der Bayrischen Bevölkerung wahrnimmt, unterhält zudem enge Verbindungen zu ausländischen Despoten und arbeite an einer Absetzung der Bundeskanzlerin.

Die große Feindschaft gegen die Bundeskanzlerin Merkel (CDU) zeige sich auch schon in den Wahlergebnissen. So habe die CDU bei der letzten Bundestagswahl in Bayern keine einzige Stimme für sich verbuchen können. Die Partei des aufständischen Minderheitenführers konnte derweil über 53% der Stimmen erhalten.

"Die Bundesregierung hat daher ein neues, längst überfälliges Integrationsgesetz verabschiedet, das nun klar regelt, dass integrationsunwillige Bayern nach 6 Monaten abgeschoben werden können", erklärt Özoğuz. Das Gesetz wird von weiten Teilen der nicht-bayrischen Bevölkerung begrüßt. rm

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Menschenrechtler tief besorgt: Bundesregierung erklärt Sachsen zu sicherem Herkunftsland

Berlin Der Bundestag hat in seiner heutigen Sitzung der Einstufung des Freistaats Sachsen als sogenanntes sicheres Herkunftsland zugestimmt. Mit einer deutlichen Mehrheit beschloss das Parlament das umstrittene Gesetz.

Die Opposition aus Grünen und Linken kritisierte den Gesetzentwurf jedoch stark und lehnte ihn mit Hinweis auf die Menschenrechtsverletzungen im Freistaat ab. In Sachsen könne man nicht mehr behaupten, dass die Lage unter Kontrolle sei. Mindestens einmal pro Woche stürmen aufgebrachte Bürger die Straßen in der Hauptstadt Dresden und großen Städten wie z.B. Leipzig. Auch die geografische Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zum politisch ebenfalls sehr heiklen Freistaat Bayern erschweren alle Versuche, in Sachsen eine Art Demokratie nach westlichem Vorbild einzuführen.

Andrej Hunko von den Linken sprach gar von einem "schwarzer Freitag für das Grundrecht auf Asyl in Deutschland". Gemeinsam mit den Grünen wolle man den Entwurf im Juni im Bundesrat noch zu stoppen versuchen.

"Die Menschen aus Sachsen kommen zum ganz überwiegenden Teil aus asylfremden Gründen nach Deutschland", verteidigte Innenminister Thomas de Maizière (CDU) gegenüber dem Neuländer Boten jedoch die geplante Einstufung von Sachsen als sicheren Herkunftsstaat. Einige Sachsen kämen nach Deutschland, "weil die Leistungen besser sind als vielleicht die Lebensbedingungen im Herkunftsland", so de Maizière im Bundestag. Bei ihnen müsse der Aufenthalt rasch beendet werden.

Kritiker von den Grünen und Linken verweisen dagegen auf Verfolgung etwa von Demokraten, Diskriminierung von Gläubigen sowie Fälle von Brandstiftungen und anderer politischer Verfolgung. Redner der Regierungskoalition räumten dies in der Debatte auch ein, betonten jedoch, dass auch in Zukunft Asylanträge individuell geprüft werden können. rm

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende