Technik

Neuer Manipulationsverdacht erschüttert Automobilbranche: Manipulierte DeLorean die Werte des Flux-Kompensators?

Hat DeLorean beim Flux-Kompensator Werte vorsätzlich geschönt?

Hill Valley, USA Ein neuer Manipulationsverdacht erschütterte heute die Automobilbranche: Dem US-amerikanischen Automobilhersteller DeLorean wird vorgeworfen, mit Hilfe einer "Schummel-Software" die Werte des eingebauten Flux-Kompensators beschönigt zu haben.

Anlass für die Untersuchungen war ein heute im kalifornischen Hill Valley aufgetauchter DeLorean, dessen Flux-Kompensator eindeutige Spuren von gezielter Manipulationen aufwies. So soll der Flux-Kompensator im Labor 1.21 Gigawatt benötigt haben, die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) hätten einer Notice of Violation zufolge jedoch herausgefunden, dass die tatsächlichen Werte weit höher liegen sollen.

Wie der Forscher Dr. Emmett Brown jedoch beschwichtigte, handele sich dabei jedoch nicht wie bei Volkswagen um eine Manipulation von Diesel-Abgaswerten, da als Treibstoff Plutonium eingesetzt werde.

Trotzdem muss DeLorean in den nächsten Wochen in einer großen Rückrufaktion die Flux-Kompensatoren sämtlicher DeLorean-Modelle nachrüsten. Die Märkte reagierten auf die Nachricht bisher eher gelassen. rm

Foto: by Kevin Abato (Own work) [CC BY-SA 2.5-2.0-1.0, GFDL, or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Sonnenfinsternis 2015: Millionen Menschen verfolgten Apples Marketing-Spektakel

Cupertino Dieser Werbe-Coup des Californischen Computerherstellers Apple ging voll auf: Für den Launch seiner neuen Europa-Marketing-Kampagne zur Einführung der kürzlich vorgestellten Apple-Watch ließ der IT-Konzern für wenige Minuten das Firmenlogo strahlend hell an den Himmel projizieren.

Eine im Vorfeld geschickt geplante Informationsstrategie mit Zeitungsartikeln, Internet-Seiten und Spots in Radio und Fernsehen weckten bei vielen das Interesse für diese Marketing-Aktion. Daher war es nicht verwunderlich, dass Millionen dieses Werbespektakel live verfolgten.

"Wir sind mit der Reichweite dieser Marketing-Aktion sehr zufrieden", freut sich Marketing-Leiter Samuel Bernstein. "Es war schon ein großes Risiko, denn wie sie sich sicher denken können, war das auch nicht ganz billig".

Doch die Aktion schlug voll ein: die sozialen Medien waren voll davon. Tausende Menschen luden Fotos mit dem Firmenlogo (ähnlich wie auch im Bild oben) in soziale Netzwerke und feuerten die Aktion weiter an.

Das war virales Marketing in Bestform. Respekt, die Jungs und Mädels von Apple haben es echt noch voll drauf! rm

Foto: eigene Montage aus 3 verschiedenen Fotos unter Public Domain Lizenz

Mathematiker ratlos: Kreiszahl Pi von GEMA gesperrt

Berlin Die Fachwelt ist im Aufruhr: π (Pi), die sogenannte Kreiszahl, wurde heute von der GEMA in Deutschland gesperrt.

Als Grund nannte die GEMA, dass die mathematische Konstante, die als Verhältnis des Umfangs eines Kreises zu seinem Durchmesser definiert ist, eine irrationale und transzendente Zahl sei, die unendlich viele Nachkommastellen habe, deren Sequenzen sich nicht wiederholen. Interpretiere man diese Nachkommastellen als Bytes, so enthält π alle Texte, die je geschrieben wurden und die je geschrieben werden. Aber π enthält mehr als nur Texte: Da alle Dateien (Bilder, Videos, Musik, usw.) auch nur eine Folge von Bytes sind, enthalte π auch MP3-Dateien aller Lieder, die es je gab, und aller, die es noch geben werde.

Da sich die GEMA zur Wahrung der Rechte der durch sie vertretenen Künstler verpflichtet fühlt, ließ sie π mit einer einstweiligen Verfügung sperren.

Man arbeite bei der GEMA aber daran, in Kürze ein Lizenzierungsmodell zur einmaligen, nicht-exklusiven Nutzung aller von ihr verwalteten Musikstücke anzubieten. Damit solle es dann für Lizenznehmer (nach Zahlung einer Nutzungsgebühr für alle Musikstücke) aber wieder möglich sein, π in einer Berechnung zu verwenden. Für Vielrechner soll darüber hinaus eine günstige 10er-Karte angeboten werden.

Bis zur abschließenden Klärung des neuen Lizenzmodells rät die GEMA, Kreisberechnungen mit der copyrightfreien alternativen angenäherten Kreiszahl 355/113 zu berechnen.

Update: Offenbar wurde nach Bekanntwerden der Urheberrechtsverstöße von mehreren Abmahn-Anwälten Anzeige gegen verschiedene Nutzer von π wegen vieler weiterer Vergehen erstattet. Da π quasi alles enthält, das je geschrieben wurde, enthalte es auch einige illegale Texte. Die Liste der Rechtsverstöße umfasst neben weiterer massiver Urheberrechtsverletzungen weitere Straftaten wie schwere Beleidigung in unendlichen Fällen, gewaltverherrlichende und jugendgefährdende Inhalte, bisher nie dagewesene Obszönitäten, Karikaturen sämtlicher Religionsstifter, wichtige Staatsgeheimnisse bis hin zum multiplen Hochverrat, alle künftigen Snowden-Enthüllungen, alle zukünftigen Lottozahlen in chronologischer Reihenfolge, aber auch banales wie z.B. alle Weihnachtsansprachen der Bundeskanzlerin. rm

Abbildung: Bearbeitung eines Fotos (Ausgangsfoto: © Tim Reckmann / pixelio.de)

Digitale Gesellschaft - Koreaner stellen Adapter für Analogkäse vor

Yeongyang Der schlechte Ruf von Analogkäse könnte schon bald endgültig der Vergangenheit angehören: Einem Wissenschaftlerteam um den südkoreanischen Professor Song Seung Wan von der renommierten Universität Yeongyang ist es nach mehrjähriger intensiver Forschung erstmals gelungen, einen Analog/Digital-Wandler für Analogkäse zu entwickeln. Damit lasse sich Analogkäse verlust- und latenzfrei in Digitalkäse wandeln – und das in Echtzeit.

Bis zur Marktreife könnten noch ein paar Jahre vergehen, befürchtet Song Seung Wan. Bisher sei der Wandler noch groß und unhandlich, und da er noch nicht in Serie produziert werden könne auch noch verhältnismäßig teuer. Doch Song Seung Wan blickt sehr optimistisch in die Zukunft, denn schon in wenigen Jahren könnte in jedem Haushalt ein Analogkäsewandler seinen Dienst verrichten und damit die leidliche Diskussion um die Gesundheitsgefährdung von Analogkäse endlich beenden.

Auch auf der anderen Seite des Globus wird der Markteinführung schon entgegengefiebert. Europäischen Konsumenten gaben bei einer Befragung an, dass Sie eigentlich Analogkäse meiden wollen, man oft als Konsument aber keine Wahl habe. Mit dem Wandler könne sich dann aber jeder selbst seinen Digitalkäse konvertieren.

Das Patent für den Wandler wurde in der EU bisher noch nicht erteilt, da die Sendergruppe RTL Einspruch gegen das Patent einlegte. Wie ein RTL-Sprecher mitteilte, sei dieses Verfahren nicht neu. Die Sender der RTL-Familie hätten in den vergangenen Jahren ständig sowohl digital als auch analog absoluten Käse in vielen Haushalten reproduziert, was Sendeformate wie Frauentausch, Familien im Brennpunkt oder Verdachtsfälle, um nur einige zu nennen, eindeutig belegten. rm

Foto: © Benjamin Matzmorr / pixelio.de

Fachwelt beeindruckt: Studentin entdeckt neue Galaxie in ihrer Handtasche

Miami Amanda Goldfield, die in Miami eigentlich Sozialpädagogik studiert, gilt derzeit als große Heldin der Astronomie: Sie entdeckte eine bisher völlig unbekannte Galaxie. Die Gucci-Goldfield-Galaxy, die nach dem Fundort und der Entdeckerin benannt wurde, besitzt eine ähnliche Ausdehnung wie die Milchstraße. Auch sonst weisen die beiden Galaxien viele Ähnlichkeiten auf, was einigen Wissenschaftlern eine neue Hoffnung gibt, in der Gucci-Goldmann-Galaxy doch noch intelligentes ausserirdisches Leben zu finden.

Auch wenn Amanda Goldfield als große Entdeckerin gefeiert wird, bleibt sie bescheiden: "Das hätte jede andere auch entdecken können", kommentiert sie den Zufallsfund. Doch ein bisschen Entdeckergeist sei schon auch nötig gewesen, gesteht Goldfield ein: "Ich war eigentlich auf der Suche nach einem Kugelschreiber. Ich wußte, dass ich einen in meiner großen Gucci-Tasche habe, konnte ihn aber nicht finden". Darauf hin entschloß sich die Studentin, zu der wagemutigen Expetition in die Tiefen ihrer Tasche aufzubrechen, um in Welten vorzustoßen, in denen noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.

"Es war nicht immer einfach", erinnert sich Goldfield an die Exkursion. So sei sie etwa auf halber Strecke auf ein Feld von versteinerten Tempotaschentücherklumpen gestoßen, dessen Durchdringung einiges an Fingerspitzengefühl erforderte. "Da braucht man viel Geduld und eine ruhige Hand", bestätigt Goldfield. Ernsthaft in Gefahr geriet die Mission aber erst, als sie auf weiche Karamell-Toffee-Bonbons stieß, die ihre Umverpackung vor Monaten verlassen haben mussten und in diesem Bereich der Handtasche zu erheblichen Verklumpungen des Raum-Zeit-Kontinuums führten. "Ich kam sogar in Kontakt mit der gefährlichen Masse und wollte die Expedition schon abbrechen", erzählt Goldfield, "doch dann sagte ich mir, dass ein Aufgeben nicht in Frage kommt".

Vom Erfolg angespornt bereitet die 25-Jährige derweil schon ihre nächste Mission vor. Sie habe valide Hinweise darauf, dass sich in der Handtasche auch ein Schwarzes Loch befinde, das sie nun ebenfalls genauer erforschen möchte. Sie stützt ihre These vor allem auf zwei Beobachtungen. So sei ihr zum einen schon aufgefallen, dass viele Gegenstände in ihrer Tasche auf Nimmerwiedersehen verschwinden – mutmaßlich genau dann, wenn sie sich zu sehr an das Schwarze Loch annähern. Zum anderen sei ihr schon häufiger der enorme Sog des Schwarzen Loches aufgefallen, der z.B. immer wieder Feuerzeuge oder Lippenstifte ihrer Freundinnen in seinem Strudel in das Innere ihrer Tasche zieht. rm

Foto: NASA, ESA, and The Hubble Heritage Team STScI/AURA (public domain)